Ist Klettern gut für den Rücken?

Viele Menschen sitzen die meiste Zeit des Tages entweder im Auto, bei der Arbeit oder Zuhause vor dem Computer oder Fernseher. Gerade Jugendliche beschäftigen sich oft viele Stunden täglich sitzend mit Computerspielen. Die Folge ist, dass sich immer mehr Menschen zu wenig bewegen und damit ihr Risiko auf einen Bandscheibenschaden erhöhen. Denn die Bandscheibe benötigt ständige Be- und Entlastung, um gesund zu bleiben. Weitere Ursachen für Rückenschmerzen sind Übergewicht, verschiedene Erkrankungen, einseitige und zu starke Belastungen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ca. 70 Prozent der Deutschen unter Rückenschmerzen leiden.

Lassen Sie nicht zu, dass Rückenschmerzen Ihre Lebensqualität negativ beeinflussen

Jeder Erwachsene leidet hin und wieder unter Rückenschmerzen, was so weit kein Problem und normal ist. Aber wenn die Schmerzen im Rücken ständig wiederkehren, dann ist es Zeit, sich intensiv mit ihnen auseinanderzusetzen und nach einem Weg der Besserung zu suchen.

Prävention

Vorsorge lautet also die Devise und dabei kann ein Rückentraining im Fitnesscenter oder eine Rückenschule helfen. Eine andere Methode, die mehr Abwechslung bietet, ist das Klettern. Denn klettern macht nicht nur Spaß, sondern stärkt, richtig und vernünftig durchgeführt, die Rückenmuskulatur. Wenn Sie regelmäßig diesen Sport betreiben, tun Sie dazu noch etwas Gutes für Ihren Geist.

Klettern gegen Rückenschmerzen
Der Aufstieg an der Wand ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining, das die Bauchmuskeln und die Rückenmuskeln beansprucht. Am meisten jedoch die Rückenmuskulatur, die auf diese Weise trainiert wird. Nicht umsonst schicken Psychotherapeuten ihre Patienten bei Rückenschmerzen zur Therapie auf die Kletterwand oder lassen sie an einen Kurs im Bogenschießen teilnehmen, was ebenfalls eine gute Therapie gegen Rückenschmerzen ist.

Klettern für mehr Lebensqualität
Die Greif- und Steigbewegungen beim Klettern stärken Ihre Rückenmuskulatur, die Rumpfstabilität sowie die Muskelkraft insgesamt. Klettern verbessert die motorischen Fähigkeiten wie Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit, außerdem trägt es zu einer besseren Körperhaltung bei. Hohl- und Rundrücken können, wenn der Sport richtig betrieben wird, einfach wegtrainiert werden. Kurz gesagt: Wenn Sie regelmäßig klettern, steigern Sie Ihre Lebensqualität. Klettern ist aber nicht nur ideal, um Rückenschmerzen vorzubeugen. Auch bei bestehenden Schmerzen kann die Sportart Linderung verschaffen.

Was erfordert die Sportart und wer kann sie ausführen?

Klettern ist eine Sportart, die viel Beweglichkeit erfordert, aber dennoch keine Altersbeschränkung kennt. Wichtig ist, dass sie richtig dosiert wird. Wenn Sie regelmäßig und richtig klettern, können Haltungsschäden wie Rund- oder Hohlrücken mit der Zeit verschwinden.

Klettern muss erlernt werden

Aber Vorsicht, auch beim Klettern sollte man anfangs nicht übertreiben. Der Körper muss sich an die neuen Beanspruchungen anpassen und außerdem besteht die Gefahr, dass einseitige Belastungen auftreten, wenn man die Kletterstechnik nicht beherrscht. Deswegen gilt insbesondere für Anfänger: Klettern nur unter ärztlicher Aufsicht. Und natürlich sollten Sie die Klettertechnik richtig lernen, da es sich beim Klettern um einen technischen Sport handelt.

Klettern ist nicht gleich Klettern

Grundsätzlich wird zwischen Therapieklettern zur Rehabilitation, Sportklettern in der Halle und Klettern im freien Gelände unterschieden. Deswegen ist Klettern nicht gleich Klettern. Das sogenannte therapeutische Klettern macht sich die oben genannten positiven Effekte des Kletterns zunutze, mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern, die Muskulatur zu kräftigen und Beschwerden vorzubeugen.


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