Klettern am Delagoturm

Die Südwestkante/Delago-Kante am Delagoturm ist wohl die bekannteste und zugleich auch die beliebteste Routen in den Dolomiten. Er gilt unter den Bergsteigern seit dem Aufblühen des Kletterns als ein idealer Ausgangspunkt für Touren. Der Kontrast ist typisch für die Gegend zwischen weich abgerundeten und steilen Felswänden. Dies sind die besten Voraussetzungen für Kletterer und den Touren, die Lust und Laune machen. Wenn Sie allerdings zum Klettern den falschen Zeitpunkt wählen, zählt der Turm zahlreiche Weggefährten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, diese Route eher nachmittags und an einem Wochentag zu begehen. Auf diese Weise kann die eindrucksvolle, aber kurze Klettertour genossen werden. Ganz gut geht die Absicherung mit zwei Klebe-Haken und einer Kette an den Standplätzen, sowie auch mit einigen normalen Haken an den schwierigeren Stellen sehr gut. Eine Begehung lässt sich mit Klemmkeilen und mit Hilfe von Friends für die sicherheitsbedürftigen Kletterer ohne Stress gestalten.

Der Verlauf der Tour

Die Klettertour an der Delagokante ist eine Tour mit mittleren Schwierigkeitsgrad und sie zählt zu den beliebtesten Routen in den Dolomiten. Der ungefähr 120 Meter hohe Delagoturm bietet steile und schöne Klettermöglichkeiten. An schwierigen Stellen ist die Kletterausrüstung unabdingbar.

In der Sommersaison verkehrt zwischen dem Seilbahnstationsparkplatz in Pera di Fasse und der Gardeccia-Hütte ein Pendelbus in der Zeit von 7 Uhr bis 19 Uhr. Die Hütte befindet sich auf einer Höhe von 1.950 Metern. Von dieser Hütte aus führt es den Kletterer auf markierte und bezeichnete Fahrwege in Richtung Vajolethütte und der benachbarten Preusshütte. Von hier aus geht es etwas mühsamer über einfach gesicherte Steigpassagen und Schutt hinauf zur Gartlhütte. Hierfür muss von einer Zeit von etwa 1,5 Stunden eingeplant werden.

Der Abstieg

Relativ problemlos gestaltet sich für Sie dann der Abstieg. Dieser kann ganz optimal durch abseilen geschehen. Hierfür wird idealerweise ein 50 Meter Doppelseil verwendet. Auf diese Weise kann der Kletterer mit drei Abseil-Längen in die Schrofen-Zone, rechts des Einstiegs, gelangen. Auch ist das Abseilen an weiteren Stellen möglich, so dass auch mit einem Einfachseil dies möglich ist. Je nach Andrang liegt der Zeitbedarf für das Abseilen bei 30 bis 60 Minuten.


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