Klettern im Torres del Paine – Kletterrouten & Abenteuer

Wenn Sie schon immer einmal den ultimativen Adrenalinkick haben- und sich in ein unvergessliches Abenteuer begeben wollten, dann sollten Sie sich auf nach Chile machen. Hier gibt es einen der beliebtesten und berühmtesten Nationalparks Südamerikas – nämlich den Nationalpark Torres del Paine. Allein die Natur und die Landschaftszüge, die diesen Nationalpark umgeben sind mehr als beeindruckend. Auf einer Gesamtfläche von etwa 2400km² ist dieses Areal ein absolutes Highlight für jeden Natur-, Wander-, und Kletterliebhaber. Atemberaubend anzuschauen sind die fast 3000m hohen Berge, die dieser Park beherbergt. Zudem wird dieses wunderschöne Stück Erde mit Gletschern, vielen Seen und Fjorden untermalt. Dazu gibt es hier besonders sehenswerte Wasserfälle, die nur darauf warten erkundet und bestaunt zu werden.

Torres del Paine“ bedeutet so viel wie „Türme des blauen Himmels“. Genau diese „Türme“ sind das Wahrzeichen dieses Nationalparks. Wer hier herkommt hat meist nur eines im Sinn. Die drei Berge des Torres del Paine zu besteigen. Der höchste der drei Berge ist der Cerro Paine Grande mit 3050m. Das Klettern in solch einem Gebiet ist nichts für schwache Nerven und sollte doch leicht geübten Kletterern überlassen werden. Neben jeder Menge Nervenkitzel, Spannung und natürlich Spaß haben Sie dann nach einem erfolgreichen Aufstieg eine sensationelle Sicht über den gesamten Park.

 
Es gibt unterschiedlichste Kletterrouten, die durch den Park und die Berge führen. Wanderungen sind jederzeit möglich und durch gute Ausschilderungen für jedermann zu bändigen. Das sogenannte „W“ wird von den Besuchern am meisten gelaufen. Je nachdem wie schnell Sie voran kommen, benötigen Sie für diese Strecke etwa vier bis acht Tage. Vorbei geht es an vielen wunderschönen, blauen Seen und schneebedeckten Bergen. Wenn Sie gerne die Ruhe genießen möchten, sollten Sie etwa im November oder aber im März kommen. In diesen Monaten wimmelt es nicht zu sehr von Touristen, welche in der Hauptsaison mehr als zahlreich vorhanden sind.

Für eine Klettertour in den Bergen sollten Sie schon vorab die Wettervorhersage studieren, um gute Voraussetzungen für einen angenehmen Aufstieg zu haben. Allerdings gilt es dazu zu erwähnen, dass sich das Wetter hier schlagartig verändern kann. So war es eben noch schön, ist es in der nächsten Stunde schon komplett anders. Wenn Sie schon des öfteren geklettert sind, so gibt es im Torres del Paine auch Freikletterabschnitte, an die Sie natürlich dennoch sehr behutsam rangehen sollten.

Für eine normal anstrengende Wander- und Kletterroute, ist der Paine Rundweg gut geeignet. Bei diesem Rundweg sollten Sie circa 7-9 Tage Zeit mitbringen. Die Steigung bei dieser Route beträgt etwa 1350m und es geht vorbei an vielen Flüssen, Seen und kleineren Bergen. Für die nötige Pause zwischendurch gibt es eine Vielzahl von Hütten und Ausruhpunkten, die Ihnen die nötige Energie und Erholung geben werden. Ein optimaler Start für eine längere Trekkingtour ist die Route des „Las Torres“ Rundweges. Entlang einer Straße geht es etwa 7km geradeaus, bis ein leichter Anstieg folgt, der direkt zum Fuße des Torres del Paine führt. Hierfür sollten Sie grob eine Dauer von fünf Stunden einplanen.

Ein Besuch des Torres del Paine Nationalparks lohnt sich also allemal. Sowohl für Groß, als auch für Klein und Jung und Alt. Neben Natur-, Tier-, und Pflanzenfreunden kommen hier vor allem Wanderer und Bergsteiger voll und ganz auf Ihre Kosten. Wichtig nur, wenn Sie in Chile und im Torres del Paine klettern möchten, dann benötigen Sie zu jeder Zeit eine Genehmigung der CONAF (Chilean National Forestry Corporation) und der DIFROL (Direccion de Fronteras y Limites del Estado). Alles in allem sollten Sie sich dieses beeindruckende Kunstwerk der Natur keinesfalls entgehen lassen.

Wetter Torres del Paine


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