Klettern in den Dolomiten

Die Gipfel des schönen Südtirols und jene der oberitalienischen Bergwelt bieten passionierten Kletterern eine Fülle von Touren und Routen, die in allen Schwierigkeitsgraden in mannigfaltiger Form zur Verfügung stehen. Symbolisch für die unzähligen Bergriesen stehen die markanten Flanken der Drei Zinnen, die sowohl für Extremsportler, als auch für Genusskletterer ausgesprochen reizvolle Steige offerieren. Zwischen Eisack und Sexten schwingen sich die Dolomiten mit dem Marmolata auf bis zu 3342 Meter auf und gewähren abwechselnd kurze Halbtagestouren und ausdauernde Besteigungen, bei denen alleinig der Einstieg zu einer Tagestour anwächst.

Zu den schönsten alpinen Regionen Südtirols gehören die Felsformationen des Rosengartens. Bei Sonnenuntergang zart rosa schimmernd, erweckt die mystische Stimmung den steinigsten Garten der Alpen zum Leben. Die zweithöchste Erhebung, die Rosengartenspitze, die man auf dem Normalweg im zweiten Schwierigkeitsgrad erreicht, ist eine genussvolle Tour, die Ihnen als guter Auftakt für einen unvergesslichen Aufenthalt in den Dolomiten dienen kann. Doch auch die weniger bekannten, jedoch äußerst schönen Touren in unmittelbarer Umgebung des Rosengartens sollten Sie in Ihrer Planung berücksichtigen. Auf dem Schlern oder dem Latemar warten alpinistische Herausforderungen, aber keine Überforderungen. Dennoch findet man im Rosengarten auch eine der schwierigsten Kletterrouten der gesamten Dolomiten; die 2806 Meter hohe Rotwand mit ihrer spektakulären Westwand bietet Ihnen, wenn Sie das Extreme suchen, Routen bis zum IX Schwierigkeitsgrad.

Wenn Sie zu einem Kletterurlaub in den Dolomiten verweilen, werden Sie den Wahrzeichen der Region gewiss Ihre Aufwartung machen wollen. Unzählige Varianten wurden von Alpinisten eruiert, um die Drei Zinnen zu unterjochen. Relativ bequem gelangt man über den Normalweg, welcher zumeist für den Abstieg genutzt wird, auf die West Zinne. Im II. Schwierigkeitsgrad erreicht man so den 2973 Meter hohen Gipfel und genießt das umwerfende Panorama auf eine der populärsten Bergregionen der Alpen. Von der Dreizinnenhütte aus, welche als Übernachtungsstützpunkt für über 140 Gäste fungieren kann, führen für anspruchsvollere Bergsteiger beispielsweise Steige auf die kleine Zinne. Schon alleine der Normalweg wird im IV. Schwierigkeitsgrad katalogisiert und bietet knifflige Übergänge und mannigfaltige Schlüsselstellen.

Viele Dörfer bieten in den Tälern der Dolomiten hervorragende Unterkünfte für leidenschaftliche Bergsteiger und Kletterer. Gut ausgestattet und alpin-rustikal eingerichtet werden Ihnen als Gast alle Annehmlichkeiten für einen unbeschwerten Aufenthalt inmitten schönster Natur unterbreitet. Wer im liebreizenden Grödnertal Hotel oder Ferienwohnung bucht, dem winken mit der Puez-, Lankofel- und Sellagruppe und den Geißlerspitzen malerische Kletterpartien. Mit den vier Gebirgsstöcken unmittelbar vor der Haustüre der Ferienunterkunft wähnen Sie sich in einem Eldorado des Klettersports. Zerrissen, markant und vieltürmig ragen sie gen südtiroler Himmel und bieten schier unerschöpfliche Varianten an ihren Flanken, um Können und Kondition zu erweitern. Auf den Sass Rigais, den mit 3025 Meter höchsten Gipfel der Geißlergruppe, gelangt man beispielsweise durch den von St. Christina aus erreichbaren Klettersteig, welcher in der Saliëries-Scharte seinen Anfang nimmt.


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