Wie gefährlich ist das Klettern? Sicherheit beim Klettern

Ist man im Wander- ,Ski- oder Sommerurlaub in den Bergen sieht man oft Gebäude und Zentralen der Bergwacht. Diese ist auch sehr wichtig, da viele Unfälle vor allem beim Klettern passieren. Laut Statistiken nahm die Anzahl derer in den letzten Jahren ein wenig ab, was auf neueste Technik und Ausrüstungen zurückzuführen ist, jedoch gilt das Klettern immer noch als gefährliche Sportart bei der Sie vieles beachten müssen.

Früher geschahen die meisten Unfälle durch unzureichende Ausrüstung aus schlechtem Material. Heutzutage zählen Übermut und Selbstüberschätzung zu den Ursachen. Wie schon oben genannt, kann man heute auf speziell für das Klettern entwickelte Ausrüstung und hochmoderne Technik zurückgreifen. Man wird zum Beispiel unvorsichtig oder unaufmerksam, da man sich sicher fühlt und der Ausrüstung vollkommen vertraut. Doch die Folgen sind schwerwiegend. Kleine Unfälle verursachen oftmals nur Verletzungen wie aufgeschürfte Haut bis hin zu Platzwunden. Bei größeren Unfällen reichen die Verletzungen von gebrochenen Gliedmaßen bis hin zu inneren Verletzungen oder schweren Kopfverletzungen. Im schlimmsten und nicht seltenen Fall kommt es zum Tod.

Sind Sie völlig neu auf dem Gebiet, sollten Sie niemals auf allein losgehen. Noch lange bevor Sie ihren Trip starten, gilt es, einige Vorbereitungen zu machen. Die Kletterroute muss als allererstes festgelegt werden. Diese sollten Sie sich gut einprägen, damit Sie nie an den Punkt der Hilflosigkeit mitten in den Bergen gelangen. Trotz Karte kann dies schnell passieren. Beim ersten Mal ist es zudem sehr sinnvoll und auch notwendig, sich einen Experten dazuzuholen. Jemand, der sich beim Klettern auskennt, kann Ihnen viele wichtige Tipps währenddessen geben, aber auch Hilfe leisten.

Ein weiterer Teil der Vorbereitung ist das Zusammenstellen der Ausrüstung. Teile wie Karabinerhaken, Seile, Helm, Schützer und Rucksack sind absolute Pflicht und sollten auch vollständig aufweisbar sein. Wissentlich sollten Sie auch gut ausgerüstet sein. Hilfreich dazu sind Bücher über das Klettern, die Recherche im Internet oder die Befragung von Profis, denn diese haben schon viele wertvolle Erfahrung gesammelt.

Da eine Klettertour meistens nicht in ein bis zwei Stunden erledigt ist, müssen Sie sich genug Verpflegung mitnehmen. Klettern ist eine körperlich sehr anstrengende Sportart, weshalb Sie niemals ohne Getränk im Rucksack starten sollten. Auch sogenannte Sportriegel sind gut geeignet. Sie versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen, welche die leeren Energiespeicher wieder auffüllen.

Damit die Sicherheit während des Kletterns gewährleistet ist, sollten Sie sich immer wieder mit dem Seil sichern und richtig umhacken. Dabei ist es auch sinnvoll mindestens zu zweit zu sein. So können falsche Entscheidungen vermieden werden. Auch wenn Sie schon einige Erfahrung haben, sollten Sie nie alleine losgehen. Falls denn doch etwas passieren sollte, kann schnell Hilfe geholt werden.

Beachten Sie einige der Vorbereitungen und Regeln bei dieser Sportart, wird schon ein wenig der Sicherheit gewährt. Natürlich besteht immer ein Risiko, wie bei allen Sportarten, jedoch können Sie auch einiges dafür tun, Fehler zu vermeiden.


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