Die 10 schönsten Skitouren 2014

Outdoorize präsentiert Ihnen die zehn schönsten Skitouren 2014, die ein absolutes Muss für Skitouren-Fans jeden Alters sind. Egal, ob Sie ein „Anfänger auf Brettern“ sind, schon fortgeschritten oder gar Profi, diese Skitouren bieten Ihnen ein unvergessliches Naturerlebnis in der verschneiten Bergwelt der deutschen, österreichischen und schweizerischen Alpen.

Platz 1 – Deutschland: Bayerische Voralpen – Hirschberg

Der Hirschberg, der wohl bekannteste Münchner Hausberg, hat eine Höhe von 1670 Metern und ist die ideale Skitour für noch nicht so geübte Tourengänger. Der Aufstieg zum Gipfel des Hirschbergs ist auch bei schwierigeren Wetterverhältnissen relativ leicht zu bewältigen. Ausgangspunkt für die Skitour sind die Hirschberglifte beim Örtchen Point. Sie können für den Aufstieg die Piste entlang der Schlepplifte benutzen oder aber mit dem Schlepplift nach oben fahren, was die Tour um eine Dreiviertelstunde verkürzt. Am Ende der Piste angekommen, biegen Sie rechts in einen Forstweg ein, der zur Rauheckalm führt. Von dort aus steigen Sie den breiten Grat hinauf zum Ostgipfel (1653 m). Hinter dem Ostgipfel befindet sich eine Senke, die in westlicher Richtung zum Hauptgipfel führt. Vom Hauptgipfel des Hirschbergs bietet sich Ihnen ein grandioser Blick über den Tegernsee, auf das Karwendel- und das Wettersteingebirge. Diese kurze Skitour, die in ca. 2 1/2 Stunden bewältigen werden kann, ist besonders noch nicht so erfahrenen Skitourengängern zu empfehlen.

Platz 2 – Österreich: Bregenzerwald – Lug

BregenzerwaldAuch der Bregenzerwald ist für seine Vielzahl an Wintersportgelegenheiten bekannt. Bei Skitourenfans beliebt ist der Hohe Lug, auch Brendler Lug genannt. Dieser Berg hat eine Höhe von 1667 Metern und befindet sich im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Für den Aufstieg zum Gipfel des Hohen Lug gibt es zwei Routen: Die eine hat ihren Ausgangspunkt an der Nordseite des Berges, die andere auf seiner Südseite. Die nördliche Skitour beginnt in Au an der Kirche und führt über die Bergstation Grundholzlift in Richtung Kristallhütte über verschneite Almwiesen zum Hohen Lug. Die Südtour hat die Argenbrücke, die nach Au führt, als Ausgangspunkt. Beide Möglichkeiten sind aufgrund ihres geringen Schwierigkeitsgrades auch für Skitouren-Anfänger bestens geeignet; der Aufstieg zum Hohen Lug (950 Hm) ist in nur 2 1/2 Stunden zu schaffen.

Platz 3 – Österreich: Kitzbüheler Alpen – Schwaigberghorn

schwaigberghornDas Schwaigberghorn (1989 m) liegt im Westen der Kitzbüheler Alpen in der Nähe von Kelchsau (Tirol). Dieser Berg ist ein Eldorado für Skifahrer und Skitourengänger, weil er sehr viele Aufstiegsrouten zum Gipfel bietet. Eine dieser Routen führt vom E-Werk nahe Kelchsau nach Westen in den Wald auf die Untere Schwaigbergalm und von dort aus durch ein Wäldchen und über den steilen Südostgrat zum Gipfel. Bei dieser ebenfalls leichten Skitour, für die Sie ca. 2 1/2 Stunden Zeit einplanen sollten, sind 1205 Meter Höhenunterschied zu überwinden.

Platz 4 – Schweiz: Alviergruppe – Hurst

Das Gebirgsmassiv der Alviergruppe befindet sich im ostschweizerischen Kanton St. Gallen und gehört zu den Appenzeller Alpen. Einer seiner bekanntesten Berge ist der Hurst (1971 m), der insbesondere wegen seiner leichten Aufstiegsrouten, die über nordostseitige Hänge führen, beliebt ist. Charakteristisch für diesen Skitourenberg sind seine langen, gleichmäßig abfallenden Hänge, die aufgrund ihrer Breite auch einem größeren Ansturm an Skibegeisterten gewachsen sind. Ausgangspunkt für Ihren Aufstieg zum Hurst ist Sevelen, von wo aus Sie bequem zum Berg Hüseren (977 m) hinaufsteigen können. Von dort aus führt die Route über offenes Gelände und verschneite Almen am Sevelerberg vorbei zum Skihaus Sevelerberg, das Sie ca. eine Stunde später erreichen. Vom Skihaus sind es nur noch 1 1/2 Stunden Weg bis zum Gipfel. Die Abfahrt ins Tal ist ebenso einfach wie der Aufstieg.

Platz 5 – Italien: Dolomiten – Großer Gabler

grosser gablerAuch die Dolomiten bieten Wintersportfans nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, ihrer Leidenschaft zu frönen: Über 1200 km Pisten und 1177 km gespurte Langlaufloipen laden Anfänger und Profis zum geballten Sportvergnügen vor grandioser Bergkulisse ein. Ein besonderes Highlight sind dabei die Nacht-Skifahrten auf beleuchteten Pisten. Der Große Gabler (2575 m) nahe Brixen in Südtirol ist wegen seiner sanft geneigten Süd-Hänge besonders bei Skitourengängern beliebt. Die einfache Skitour zum Gipfel des Hohen Gabler führt von der Skihütte im Skigebiet Plose in 1896 Metern Höhe in östlicher Richtung zur Schätzerhütte und von dort aus über ein Tal zum Guflanegg. Danach steigen Sie in nordnordöstlicher Richtung durch ein Zirbenwäldchen an den Lawinenverbauungen vorbei hinauf zum Gabler-Biwak, der Berghütte unterhalb des Gipfels. Nach weiteren vier Metern haben Sie den Gipfel des Großen Gablers erreicht. Die Abfahrtsroute können Sie frei wählen. Am schönsten ist jedoch die in südlicher Richtung zur Schätzerhütte.

Platz 6 – Österreich: Villgrantner Berge – Pürglerskunke

Das Gebirgsmassiv der Villgrantner Berge, das auch Deferegger Alpen genannt wird, gehört zu den Hohen Tauern und befindet sich im Osten Tirols. Es ist ein beliebtes Skigebiet, das für beständiges und schönes Wetter und für eine Vielzahl an Skitouren bekannt ist. Die Skitour zur Pürglerskunke (2500 m) ist leicht bis mittelschwierig und in ca. drei Stunden zu schaffen. Nach dem 4,9 km langen Aufstieg, bei dem Sie 900 Meter Höhenunterschied überwinden, werden Sie mit einem fantastischen Ausblick über das Villgratental und das Marchental belohnt. Ausgangspunkt für Ihre Skitour ist der Wallfahrtsort Kalkstein in 1639 Metern Höhe. Von dort aus führt ein Waldweg durch das Alfental zur Alfenalm und ins Marchental. An der alten Zollhütte vorbei kommen Sie direkt zum Gipfel der Pürglerskunke. Die Abfahrt ins Tal folgt im Wesentlichen derselben Route, ist allerdings streckenweise etwas schwieriger als der Aufstieg zum Gipfel.

Platz 7 – Österreich: Chiemgauer Alpen – Sonntagshorn

Chiemgauer AlpenDie Chiemgauer Alpen gehören zu den Bayerischen Alpen und befinden sich südlich des Chiemsees. Das Sonntagshorn, mit 1961 Metern Höhe der höchste Berg der Chiemgauer Alpen, ist eines der beliebtesten Skigebiete der Ostalpenregion, da seine Hänge sanft zum Tal abfallen und das Tourengebiet durch Bergbahnen und Berghütten gut erschlossen ist. Dieser Skitourenberg kann von Österreich aus in einem einfachen Aufstieg über sanft geneigte Süd-Hänge von Heutal (968 m) aus über die Hochalm, eine Jausenstation in 1460 Metern Höhe, erreicht werden. Die gesamte Tour dauert etwa 2 3/4 Stunden. Der Nordaufstieg von Deutschland aus ist wesentlich anstrengender, weil er über steile Geröllfelder führt. Die beliebteste Tour zum Gipfel ist jedoch die von Melleck aus, die durch den Steinbachgraben auf die Hochalmen führt. Vom Gipfel des Sonntagshorns haben Sie einen grandiosen Rundumblick auf das Chiemgau, die Berchtesgadener Alpen und das Kaisergebirge.

Platz 8 – Deutschland: Berchtesgadener Alpen – Watzmannkar

WatzmannDie Berchtesgadener Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Ostalpenregion. Der wohl bekannteste Teil der Berchtesgadener Alpen ist das Watzmannmassiv mit dem Watzmannkar, einer Senke, die das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt ist. Die Skitour zum Watzmannkar wird als mittelschwer eingestuft und ist aufgrund ihrer Länge (Sie müssen dafür 3 1/2 bis 4 1/2 Stunden Zeit einplanen!) auch anstrengender als andere Skitouren. Außerdem ist der letzte Teil der Tour gefährlicher, da sich im oberen Watzmannkar unter der Schneedecke heimtückische Felsen befinden. Ausgangspunkt für den Aufstieg sind entweder Hammerstiel in der Ramsau oder die Wimbachbrücke (ebenfalls in der Ramsau gelegen). Von Hammerstiel aus gelangen Sie über die Schapbacher Diensthütte an der Schapbachalm vorbei zu einem Lärchenwald, der direkt zum Kleinen Watzmann (Watzmannfrau) hinaufführt. Die Mulde westlich dieses Berges führt ins Kar. Das Kar selbst ist ein weiter Gebirgskessel, der sich zwischen dem 3. und dem 5. Watzmannkind befindet und von gewaltigen Felswänden umgeben ist. In der Mitte des Kars ragt ein weiterer Felsen empor, das 4. Kind (Watzmann-Jungfrau). Den Gipfel des 3. Kindes erreichen Sie, wenn Sie links am 4. Kind vorbei den steilen Hang hinaufsteigen. Die Route rechts am 4. Kind vorbei führt steil nach oben zum Gipfel des 5. Kindes. Diese Skitour gilt als noch schwieriger als die anderen zuvor genannten. Bei der Abfahrt ins Tal, die ca. 1 1/2 Stunden in Anspruch nimmt, folgen Sie derselben Route wie beim Aufstieg zum Watzmannkar.

Platz 9 – Österreich: Zillertaler Alpen – Hoher Riffler

Die Zillertaler Alpen gehören zum Gebirgsmassiv der Österreichischen Zentralalpen und grenzen an die österreichischen Bundesländer Tirol und Salzburg bzw. die autonome Provinz Südtirol. Der Hohe Riffler (3231 m), dessen Nordseite immer mit Firn bedeckt ist und dessen Südseite als nackter Fels in den Himmel aufragt, ist wegen seiner breiten Gebirgsgrate beliebt, über die man bequem zum Gipfel hinaufsteigen kann. Ausgangspunkt der mittelschweren Skitour zum Gipfel des Hohen Riffler ist Hintertux, von wo aus Sie mit der Gletscherbahn zum Tuxerferner Haus fahren. Von dort aus führt ein sanft ansteigender Hang an der Gefrorenen Wand vorbei zur Friesenbergscharte und weiter zum Gipfel. Für diese Skitour (620 Hm) sollten Sie zwei bis drei Stunden Zeit einplanen.

Platz 10 – Schweiz: Rätikon – Riedkopf

Der Riedkopf (2552 m) ist ein weniger bekannter Berg im schweizerischen Montafon, zu dessen Gipfel man von Gargellen, dem höchstgelegenen Kurort des Montafon, aus hinaufsteigen kann. Von Gargellen aus gelangen Sie über die Gargellner Alpe ins Gargellner Tobel und zum Ende des Tals. Vom Talende aus führt die Route über Bergkuppen und das St. Antönier Joch zu den Vorgipfeln und danach weiter über den Gipfelgrat zum Gipfel des Riedkopf hinauf. Über die Osthänge des Berges gelangen Sie zurück ins Tal.


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