Der Stubaier Höhenweg – Wanderweg im Stubaital

Wer die wilde und unberührte Hochgebirgslandschaft der Stubaier Alpen kennenlernen möchte, ist auf dem Stubaier Höhenweg genau richtig. Vorbei an 9 verschiedenen Hütten führt der Rundwanderweg Sie durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Bergkämmen, Tälern und Gebirgsseen. Lassen Sie sich vom Reiz diese ursprünglichen Tiroler Landschaft bezaubern und genießen Sie atemberaubende Ausblicke während einer unvergesslichen Wanderung.

In sieben Etappen durch die Stubaier Alpen

Der Stubaier Höhenweg besitzt sieben verschiedene Etappen, die Sie ganz nach Lust und Laune unterschiedlich miteinander kombinieren können. Jeder der Hütten am Stubaier Höhenweg hat einen eigenen Abstieg ins Tal und dort einen Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz. Ganz nach Geschmack und Ausdauer können Sie also eine für Sie passende Etappe aussuchen oder auch die ganze Tour, auf der Sie insgesamt etwa 1100 Höhenmeter zurücklegen müssen, machen.

Starkenburger Hütte (2229 m) bis Franz Senn Hütte (2147 m), etwa 6 Stunden:
Auf der ersten Etappe erwarten Sie nur wenige Höhenmeter und ein imposantes Panorama. Entlang an idyllischen Almwiesen geht es hier von der Starkenburger Hütte über den Stubaier Hauptkamm bis hin zur Franz Senn Hütte.

Franz Senn Hütte bis Neue Regensburger Hütte (2286 m), etwa 4 Stunden:
Eine der kürzesten und leichtesten Etappen findet man zwischen der Franz Senn Hütte und der Neuen Regensburger Hütte. Hier kommen auch Familien wunderbar auf ihre Kosten, während kleine und große Gipfelstürmer der Aufstieg auf das Basslerjoch mit seiner grandiosen Aussicht nicht verpassen sollten.

Neue Regensburger Hütte bis Dresdner Hütte (2308 m), etwa 6 Stunden:
Die dritte Etappe führt durch das Hohe Moos, einer mit zarten Wollgras bewachsenen Hochebene. Kurz darauf gelangt man zum höchsten Punkt des Stubaier Höhenwegs. Der 2880 Meter hohe Grawagrubennieder begeistert mit seiner tollen Sicht auf die Stubaier Gletscherwelt und ist ein echtes Highlight während der Wanderung.

Dresdner Hütte bis Sulzenauhütte (2196 m), etwa 2,5 Stunden:
Diese kurze Etappe ist eine der beliebtesten und am häufigsten begangenen Steige und bietet großartige Ausblicke auf die Eisbrüche des Sulzenauferners. Geübte Wanderer können hier auch einen Aufstieg auf den Trögler (2902 m) wagen.

Sulzenauhütte bis Nürnberger Hütte (2297 m), etwa 3,5 Stunden:
Bei dieser landschaftlich wohl schönsten Etappe gelangen Wanderer vorbei an lieblichen Bergseen über grüne Bergmatten bis hin zu schneeweißen Gletschern und können die Natur von ihren schönsten Seiten genießen.

Nürnberger Hütte bis Bremer Hütte (2413 m), etwa 4 Stunden:
Diese etwa vierstündige Tour wird vor allem Geologenherzen höher schlagen lassen, bietet aber auch allen anderen tolle Ausblicke auf den Stubaier Hauptkamm. Für alle, die sich etwas erfrischen wollen, lohnt sich auch ein Abstecher zu dem kleinen hübschen See, in den eines der Gletschertore mündet.

Bremer Hütte bis Innsbrucker Hütte (2369 m), etwa 7 Stunden:
Diese letzte und längste Tour lässt nicht nur aufgrund der atemberaubenden Natur Herzen höher schlagen. Genießen Sie noch einmal die tollen Aussichten und die unberührte Natur dieses südwestlich von Innsbruck gelegenes Paradieses.

Gut ausgerüstet ins Abenteuer

Egal, ob Sie dieses einmalige Erlebnis dieses Rundwanderwegs allein oder in einer geselligen Gruppe angehen, die spektakulären Aussichten und Naturschauspiele werden Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Um sich gut auf Ihren Trip vorzubereiten, können Sie in jeder Hütte sowie im Büro des Tourismusverbandes Stubai Tirol ein gutes Panorama-Prospekt mit detaillierten Wegebeschreibungen, einer Panoramakarte, einer Ausrüstungs-Checkliste sowie weiteren wichtigen Informationen finden.


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