GPS-Geräte im Test

Wanderkarten geraten immer mehr in den Hintergrund, da GPS-Geräte nicht nur zuverlässiger werden, sondern auch deutlich leichter zu bedienen sind als in der Vergangenheit. Je nach Einsatzgebiet können auf die Geräte unterschiedliche Karten geladen werden, die speziell für Ihre Tour ausgelegt sind. Die Verschiedenen Ansichten auf dem Display und Ausstattungen wie Kompass oder Höhenmesser, machen die GPS-Geräte zu einer interessanten Alternative gegenüber den herkömmlichen Wanderkarten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen 5 GPS-Geräte und ihre Funktionen.

Garmin GPSMAP 62S – Test: sehr gut
Das robuste GPS-Gerät verfügt über ein 2,6 Zoll großes Display und einen 1,7 GB großen Speicher. Der wasserdichte Handheld ist mit einer Quadrifilar-Helix-Antenne ausgestattet, die für optimalen Empfang auch bei schlechtesten Gegebenheiten sorgt. Der 3-Achsen-Kompass mit barometrischem Höhenmesser hilft Ihnen dabei Ihre Position genau zu bestimmen und gibt Ihre Richtung auch dann an, wenn der Kompass nicht waagerecht gehalten wird. Damit Sie die Wetterveränderungen auf Ihren Touren immer im Blick haben, hilft Ihnen der barometrische Höhenmesser Druckveränderungen abzulesen. Um Ihre Ziele problemlos erreichen zu können, ist eine weltweite und plastische Basiskarte bereits integriert und kann sofort genutzt werden. Das hinzufügen von weiteren Karten kann über den Highspeed USB-Anschluss oder über eine vorinstallierte Speicherkarte erfolgen. Die Unterstützung von BirdsEye™-Satellitenbilder ermöglicht Ihnen Satellitenbilder auf Ihr Gerät herunterzuladen, so dass Sie diese mit Ihren Karten zusammen verwenden können.
Die kostenlose Software Custom Maps kann Papierkarten in elektronische Karten umwandeln, so dass Sie diese auf dem GPSMAP 62Snutzen können. Mittels drahtloser Übertragung ist es Ihnen möglich, Ihre Tracks oder Routen an andere kompatible Geräte weiter zu geben. Nach Ihrer Tour können Sie das Gerät mit einem PC verbinden, die Tracks speichern und analysieren. Aber auch der Spaß kommt beim Garmin GPSMAP 62S nicht zu kurz. Durch die Unterstützung von GPX-Dateien können Sie Geocaches und andere Dateien auf Ihr Gerät laden. Dies ermöglicht Ihnen ein Papierloses Geocaching.
Technische Daten:
Geräteabmessungen: 6,1 x 16 x 3,6 cm
Anzeigegröße: 3,6 x 5,5 cm
Anzeigeauflösung: 160 x 240 Pixel
Anzeigeart: Transflektiv, 65.000 Farben, TFT
Gewicht: 260,1 g mit Batterien
Batterie: zwei AA-Batterien NiMH-Akkus oder Lithium-Batterien empfohlen
Betriebsdauer der Batterien: 20 Stunden
Wasserdichtigkeit: IPX7
PC-Schnittstelle: Mit Highspeed-USB und NMEA 0183 kompatibel

Garmin Oregon 600 – Test: sehr gut

Die neue GPS-Serie bietet Ihnen ein 3 Zoll Touch-Display, welches selbst bei Sonneneinstrahlung noch sehr gut ablesbar und auch mit Handschuhen bedienbar ist. Durch die GLONASS-Satellitenverfolgung erhalten Sie auch bei schlechten Bedingungen eine schnelle Satellitenerfassung. Der schnelle Prozessor ermöglicht Ihnen die Karten zu vergrößern oder zu verschieben. Sollten Sie einmal keine Möglichkeit zum Laden der Akkus haben, können diese durch herkömmliche AA-Batterien ersetzt werden. Das neue Layout ermöglicht Ihnen bis zu 33 % mehr Bildschirmdaten anzuzeigen und die frei belegbaren Menütasten an der Seite ermöglichen Ihnen einen direkten Zugriff auf voreingestellte Funktionen. Durch die Garmin Cloud ist können Sie Ihre Daten überall synchronisieren und haben sofort Zugriff auf Ihre Tracks und Bilder. Hierbei hilft Ihnen die Bluetooth® und ANT Funktion auf dem Garmin GPS Oregon 600. Das hinzufügen von weiteren Karten erfolgt entweder über einen Download oder über eine BirdsEye™ Select-Rasterkarte. Laden Sie Karten über den City-Navigator erhalten Sie auch Abbiegehinweise auf Straßen. Auf dem Garmin Oregon 600 können Sie ein unbegrenzte Anzahl von Geocaches speichern.

Technische Daten:
Geräteabmessungen: 6,1 x 11,4 x 3,3 cm
Anzeigegröße: 3,8 x 6,3 cm
Anzeigeauflösung: 240 x 400 Pixel
Anzeigeart: Transreflexiver TFT-Farb-Touchscreen
Gewicht: 209,8 g mit Batterien
Batterie: zwei AA-Batterien NiMH-Akkus oder Lithium-Batterien empfohlen, NiMH-Akkupack
Betriebsdauer der Batterien: 16 Stunden
Wasserdichtigkeit: IPX7
PC-Schnittstelle: Mit Highspeed-USB und NMEA 0183 kompatibel

Compegps Twonav Sportiva 2 – Test: sehr gut

Das Outdoorgerät ist gegen starkes Strahlwasser geschützt und verfügt über einen transflektiver 3 Zoll Touchscreen. Die mitgelieferte Fahrradhalterung ermöglicht das leichte Anbringen an Ihr Fahrrad. Das Display ist transreflektiv ausgelegt und kann auch bei starker Sonneneinstrahlung noch sehr gut abgelesen werden. Beim CompeGPS Sportiva2haben Sie die Möglichkeit zwischen freier Navigation oder einer vorgeplanten Tour aus Segmenten. Der 4 GB Speicher bietet Ihnen genug Platz für Ihre Karten. Erweiterbar für weiter Karten ist der Speicher mittels MicroSD Karte auf bis zu 32 GB. Sein Gewicht von nur 124 g macht es zu einem der leichtesten GPS-Geräten auf dem Markt. Somit wird es zum optimalen Begleiter zum Wandern oder Radfahren. Durch den 3D Modus kann das Kartenmaterial deutlich realistischer betrachtet werden. Am PC können mittels Software Routen erstellt und dann an das Gerät übertragen werden.
Technische Daten:
Geräteabmessungen: 5,8 x 10,5 x 2,3 cm
Anzeigeauflösung: 240 x 400 pixels
Anzeigeart: Transflektive touchscreen (3”)
Gewicht: 124 g mit Batterien
Batterie: Li-ion 1.150 mAh
Betriebsdauer der Batterien: 16 Stunden
Wasserdichtigkeit: IPX6
PC-Schnittstelle: Mini-USB

Satmap Active 12 – Test: gut

Wenn Sie die Ansicht von Papierkarten bevorzugen, ist das SatMap GPS Active genau das richtige für Sie. Der Active 12 verfügt über einen baromatischen Höhenmesser und Bluetooth 4.0. Angebunden können Herz- und Trittfrequenz- sowie Geschwindigkeitssensoren. Diese sind im umfangreichen Zubehör bereits enthalten. Dies Schnittstelle kann auch zum Austausch von Karten oder POIs zwischen Satmap-Geräten genutzt werden. Das Gerät verfügt über ein 3,5 Zoll großes Display und keinen internen Speicher. Karten können mittels SD Karte, bis zu einer Größe von 32 GB, geladen werden. Aber auch Screenshots der Karten sind möglich und können abgespeichert werden.
Technische Daten:
Geräteabmessungen: 7,5 x 13 x 3,5 cm
Anzeigeauflösung: 480 x 320 pixels
Anzeigeart: LCD TFT Display (3,5”)
Gewicht: 175 g mit Batterien
Batterie: drei AA Batterien oder ein 1.500 mAh bzw. 2.700 mAh Lithium-Polymer-Akku
Betriebsdauer der Batterien: keine Angaben
Wasserdichtigkeit: keine Angaben
PC-Schnittstelle: USB 2.0

Falk Lux 32 – Test: gut

Der Falk LUX 32 ist in nur wenigen Sekunden startbereit und überzeugt durch seine schnelle Geschwindigkeit. Sehr angenehm gestaltet sich die neue Rundroutenfunktion. Hier lassen Sie sich Tourenvorschläge anhand Ihrer Vorgaben, wie Strecke oder Höhenprofil, berechnen und sind von beliebigen Zielen aus planbar. So können Sie schon vor Ihrem Urlaub Ihren Rundkurs planen lassen, der Sie dann immer zum Ausgangspunkt zurück führt. Auch aus dem Internet geladene Touren können ohne Probleme integriert und verwendet werden. Aber auch Alternativrouten können Sie sich jederzeit vorschlagen lassen. Für Deutschland sind bereits Premium Karten enthalten, welche speziell für das Fahrradfahren, Mountainbiken, Wandern und Geocaching entwickelt wurden. Aber ach die Premium POIs mit mehr als 800.000 Sonderzielen, zu denen auch Berghütten und Sehenswürdigkeiten gehören, helfen Ihnen bei der Planung Ihrer Tour.
Technische Daten:
Geräteabmessungen: 12 x 6,5 x 3 cm
Anzeigeauflösung: keine Angaben
Anzeigeart: 76mm Diagonale (3″), Touchscreen
Gewicht: 230 g mit Batterien
Batterie: zwei AA-Batterien
Betriebsdauer der Batterien: 5 Stunden
Wasserdichtigkeit: IPX7
PC-Schnittstelle: USB 2.0

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