Hochpustertal -Wandern in den Dolomiten

An der Grenze zwischen Italien und Österreich

Im Osten Südtirols liegt das Hochpustertal. Eingebettet zwischen Lienzer und Südtiroler Dolomiten stellt es eine wunderschöne Ferienregion dar in der sich vor allem Familien und Urlauber wohlfühlen, die an den schönsten Tagen im Jahr aktiv sein möchten.

Eine Region zum Wohlfühlen

Das Freizeitangebot im Hochpustertal ist groß und die Tage in der Region können vielfältig und abwechslungsreich verbracht werden. Die malerische Gebirgswelt der Dolomiten lässt sich besonders bei Wanderungen hervorragend erkunden. Im Villgratental finden sich die am höchsten bewirtschafteten Almen in Österreich und die Pustertaler Höhenstraße bietet atemberaubende Ausblicke. Beim Wandern in den Dolomiten erlebt man nicht nur die bezaubernde Landschaft mit ihrer herausragenden Flora und Fauna, sondern kann gleichzeitig die Kultur des Landes genießen. Themen- und Weitwanderwege sind für jede Schwierigkeitsstufe zu finden und lassen die Urlauber die Region optimal entdecken.

Die Geschichte der Region erwandern

Für geübte Wanderer bietet sich der Heimatsteig an, der eine Brücke zwischen den beiden Tiroler Gemeinden Sexten und Silian bildet. Der Themenweg entstand anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1809 und führt in die alpinen Regionen. Mit ein wenig Kondition führt er zu Stationen, die den Themen Kultur, Geschichte und Natur gewidmet sind. Auf die Spuren einstiger Schmuggler führt der Schmugglersteig, einer der drei Lehrpfade über die Jöcher. In den Jahren 1810 bis 1814 und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier Lebensmittel und Tabak von den Schmugglern über die Grenzen von Villgraten nach Gsies gebracht.

Hoch oben am Berg

Wer sich für die ehemalige Almwirtschaft interessiert, der sollte sich auf den Bewirtschaftungssteig begeben. Dieser führt von der Unterstalleralm über den Schwarzsee. Bei diesem idyllischen Bergsee handelt es sich um den höchst gelegenen in Österreich. Vom See führt der Weg dann bis St. Magdalena und zeigt auf zahlreichen Tafeln entlang der Wanderung wie Almwirtschaft einst funktionierte. Trotz Modernisierung ist im Villgratental und Gsiesertal noch heute zu sehen, wie es damals lief. Der dritte Lehrpfad, der Brauchtumssteig gibt Wanderern Auskunft darüber, warum in den Villgrater Bergen auf Kuppen und Kanten so viele Kreuze zu finden sind. Darüber hinaus gibt er Einblick über die Traditionen der Region.

Brauchtum, Tradition und Natur

Auf dem „Friedensweg“ passieren sportliche Geher gleich 30 leichte Gipfel und 11 gemütliche Hütten. Er führt den gesamten Karnischen Kamm entlang und man ist ständig an der Grenze zwischen Italien und Österreich. Südlich der Lienzer Dolomiten führt der zweite Weitwanderweg durch das Gail- und Lesachtal. Der Weg wird Naturliebhaber dank der eindrucksvollen Landschaft begeistern. Doch nicht nur dieser Weg ist ein Highlight, das das Hochpustertal für Freunde der Natur zu bieten hat. Die gesamte Region mit ihren Traditionen, den Menschen und der umwerfenden Natur wird jeden beeindrucken und jedem in bester Erinnerung bleiben.


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