Wandern für Anfänger – Tipps zum richtigen Wandern

Wer mit dem Gedanken spielt, dass er eine Wandertour machen möchte, sollte im Vorfeld einige grundlegende Dinge beachten. Denn bequeme Schuhe und eine kurze Hose reichen im Endeffekt nicht aus, dass das Wandern zum Erfolg wird. Vor allem Anfänger unterschätzen oftmals eine Wanderung. Wichtig ist, dass einige Tipps und Tricks berücksichtigt werden, damit man im Endeffekt auch nicht der eigenen Gesundheit schadet.

Das Outfit

Ein festes Schuhwerk ist unerlässlich, wenn eine Wanderung gestartet werden soll. Das bedeutet, dass die Schuhe mindestens über die Knöchel gehen sollten und auch fest gebunden werden müssen. Je nach Art und Weise, wo gewandert werden soll, ist es empfehlenswert, wenn die Schuhe wasserdicht sind bzw. auch atmungsaktiv sind. Es sollten immer Socken getragen werden bzw. ist es ratsam, wenn die Schuhe im Vorfeld eingegangen werden. Wer nach 30 Minuten Druckstellen oder Blasen auf den Füßen bekommt, kann die Wanderung sofort absagen. Auch die restliche Kleidung soll gut überlegt sein. Atmungsaktive Baumwolle ist ratsam bzw. sollte man daran denken, dass zwar die Wanderung anstrengend und schweißtreibend sein kann, jedoch am Ziel der Wanderung sehr wohl ein Temperaturunterschied herrschen kann. Wer auf einen Berg wandert, der kann damit rechnen, dass es auf 3.000 Meter Höhe rund 10 Grad weniger hat.

Auch gegen die Sonne schützen

Aber nicht nur die passende Kleidung muss gegeben sein, sondern auch ein Kopfschutz. Denn wer den ganzen Tag wandert und eine direkte Sonneneinstrahlung auf seinem Kopf genießt, wird am Ende des Tages an einem Sonnenstich erkrankt sein. Das muss unbedingt vermieden werden, da die direkte Sonneneinstrahlung durchaus eine Gefahr für die Gesundheit darstellen kann. Ebenfalls sollte man sich bei einem heißen Wetter mit Sonnenschutz eincremen, damit auch kein Sonnenbrand auftreten kann. Gerne werden für Anfänger Wanderstöcke empfohlen. Diese können individuell verwendet bzw. eingesetzt werden.

Der Rucksack auf der Wanderung

Die Regel Nummer 1 lautet, dass der Rucksack nicht überfüllt werden sollte. Denn jede Kleinigkeit, welche eingepackt wird, muss auch getragen werden. Das hat den Nachteil, dass man – wenn zu viel eingepackt wird – nicht erschöpft ist, weil man eine lange Wanderung auf sich nimmt, sondern weil der Rucksack zu schwer ist. Eine 1 Liter Wasserflasche reicht vollkommen. Ein Apfel bzw. Obst oder eine kleine Jause (Brot mit Wurst) sollten ausreichen. Schwere Bücher oder Laptops sollten bei der Wanderung kein Begleiter im Rucksack sein. Ebenfalls ist es wichtig, dass der Anfänger nicht zu Beginn eine Route wählt, welche mehrere Stunden dauert. Man sollte sich langsam steigern und mit ruhigen und sanften Touren beginnen. Nur so ist es möglich, dass man irgendwann auch einmal eine sechs- bis sieben Stunden Tour aushält. Wichtig: Viele unterschätzen den Rückweg. Dieser muss unbedingt eingeplant werden, bevor die Kräfte endgültig verloren bzw. aufgebraucht worden sind.


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