Wandern in der Schwangerschaft

Sport in der Schwangerschaft ist durchaus empfehlenswert, um Bluthochdruck und Diabetes vorzubeugen. Dennoch müssen Sie einiges beachten, falls Sie sich mit Babybauch sportlich betätigen wollen, denn nicht alle Aktivitäten sind gleichermaßen geeignet. Wandern ist jedoch eine besonders geeignete Form von Sport in der Schwangerschaft.

Rundum Fit, auch mit Babybauch

Viele Frauen nutzen ein breites Sportangebot, um aktiv zu bleiben und einen Ausgleich zum oft stressigen Arbeitsalltag zu schaffen. Eine Schwangerschaft ist kein Grund damit aufzuhören. So kann eine regelmäßige Bestätigung mit drei bis viermal die Woche ernsthafte Komplikationen, wie Bluthochdruck und Diabetes vermeiden. Zudem gefallen dem Nachwuchs die schaukelnden Bewegungen und beruhigen diesen nachgewiesenermaßen. Auch übergewichtige und sportlich ungeübte Schwangere können Sport machen, sollten jedoch dabei einiges beachten. Besonders zu empfehlen ist eine Mischung aus Ausdauersport und Kräftigungsübungen, wobei sich Wandern besonders eignet.

Auch in einer Schwangerschaft muss auf Wandern nicht verzichtet werden

Auch wenn sich vielleicht vermuten lässt, das Wandern nichts für werdende Mütter ist, entspricht das nicht der Wahrheit. Es ist allerdings richtig, dass einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, damit Sie sich als Schwangere nicht übernehmen. Wie man so schöne sagt ist Schwangerschaft keine Krankheit. Aus diesem Grund muss auch auf Sport, auch wenn es Wandern ist, nicht verzichtet werden. Allerdings sollten Sie nicht mehr so hoch hinaus. Bis 2000 Meter stellt für Sie und Ihr Baby keine Gefahr dar. Über 2500 Meter ist jedoch die Sauerstoffversorgung für das Ungeborenen nicht mehr optimal und in keinstem Fall zu empfehlen. Gut, dass es auch schöne Wanderwege in niedrigen Lagen gibt, die Sie nun alle in Ruhe austesten können. Dabei sind wir bei dem nächsten Stichwort. Tun Sie sich Ruhe an. Wandern Sie nicht zu angestrengt oder zu schnell. Oftmals fällt aufgrund der zwei Kreisläufe im Körper die Atmung schwerer und die Ausdauer ist auch nicht mehr das, was sie vorher war. Hören Sie auf Ihren Körper und wandern Sie nicht mit übertriebenen Ehrgeiz. Am besten tragen Sie eine Pulsuhr, um die Anstrengung für Ihren Körper im Auge zu behalten. Nicht mehr als 145 bis 150 Schläge pro Minute, sollten es beim Wandern sein. Das variiert natürlich durch eine eventuelle Steigung. Ungeübte Frauen sollten sehr langsam anfangen und sich langsam steigern. Erst kurze Wanderungen mit wenig Steigung und dann eine Verlängerung der Routen und dem Schwierigkeitsgrad ist optimal. Damit eine größtmögliche Sicherheit gewährleistet werden kann, wandern Sie nur mit Begleitung und nur auf gut befestigten Wanderwegen. Die Adrenalinstrecken heben Sie sich besser für nach der Schwangerschaft auf. Achten Sie stets auf Gehölz und herumliegende Stolperfallen, damit Sie nicht Gefahr laufen, hinzufallen. Bevorzugen Sie Wandergebiete die im Notfall von Rettungspersonal gut zu erreichen sind.

Hören Sie auf Ihre Körpersignale

Durch eine Schwangerschaft befindet sich der Körper in einem Ausnahmezustand. Er muss mehr Blut pumpen und mehr Gewicht tragen. Wandern ist ein zusätzlicher Anstrengungsfaktor. Deshalb achten Sie immer auf die Signale ihres Körpers. Verspüren Sie stechende Unterleibschmerzen oder sind sehr aus der Puste, gönnen Sie sich eine großzügige Pause. Falls die Beschwerden anhalten, brechen Sie die Tour ab. Achten Sie auf eine regelmäßige Kalorien- und Flüssigkeitszufuhr, damit Sie nicht unterzuckern. Der Markt hält dafür nette Energieriegel bereit oder nehmen Sie ein wenig Frischobst mit. Belasten Sie sich nicht unnötig mit Marschgepäck, ihr Körper hat schon genug zu tragen. Falls Sie Bedenken aufgrund von Beschwerden haben, besprechen Sie dies mit Ihrem Frauenarzt. Bei frühzeitigen Wehen oder verkürztem Gebärmutterhals und den letzten drei Wochen sind Wandertouren nicht mehr zu empfehlen, da eine vorzeitige Geburt eintreten kann.

In jedem Fall ist Wandern eine schöne sportliche Betätigung an der frischen Luft. Mit der Beachtung einiger Grundregeln steht diesem Vergnügen auch nichts im Wege. Bei Bedenken sollte jedoch der Frauenarzt konsultiert werden, um eventuelle Beschwerden nicht zu verstärken.


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