Wanderponchos im Test

Ein Wanderponcho hat schon viele Bergsteiger vor plötzlich eintretenden Unwettern bewahrt. Doch auch ein vorausschauender Radfahrer, hat stets eine dieser, schon über Jahrhunderte bewährten, Regenjacken dabei. Doch Poncho ist nicht gleich Poncho – für jeden Anspruch gibt es eine andere Lösung.

Auf Wandertouren wie auch beim Fahrrad fahren, kann jederzeit überraschend Regen einsetzen. Blöd nun, wenn man jetzt keine Regenkleidung dabei hat und dem Unwetter schutzlos ausgeliefert ist. So ein ärgerlicher Umstand kann schnell mal zum Abbruch der Tour führen. Damit Ihnen das nicht passiert rüsten Sie sich mit einem praktischen Wanderponcho aus. Der ist günstig und Hilft Ihnen im Zweifel aus der Misere.

Was ist ein Wanderponcho?

Der Begriff Poncho kommt ursprünglich aus dem Spanischen, genauer gesagt der Mapuche-Sprache und bedeutet soviel wie Mantel. Das Tuch mit dem Schlitz in der Mitte wurde für den Wetterschutz, wie auch als dekorativer Umhang getragen. Der Wanderponcho ist eine Abwandlung davon. Mit zusätzlicher Kapuze dient er als Ganzkörperschutz. Auch das Material wurde dem technischen Fortschritt angepasst. Meist werden Wasserabweisende Kunststoffe wie Nylon, PVC oder Polyamide eingesetzt. In diesem Zusammenhang fällt auch gerne das Wort Regencape. Das ist im Prinzip nichts anderes als ein Wanderponcho, bloß ohne Kapuze. Regencapes haben auch nie Ärmel, bestimmt Ponchos schon, doch dazu später mehr. Ponchos für den Outdoor-Einsatz wie man sie heute kennt, gibt es in etlichen Variationen. Für Radfahrer, werden eigens mit Schnüren und Ringen versehene Umhänge angeboten. So verhindere man, dass sich der Mantel im Rad oder in der Kette verfängt. Doch auch bei den Wanderponchos ist die Vielzahl der Variationen nicht gerade übersichtlich.

Notfallponcho oder hochwertiger Regenponcho?

Wer sich für einen Wanderponcho entscheidet steht vor einer prinzipiellen Frage: Soll das Kleidungsstück als Provisorium für einen Notfall dienen, oder kaufen Sie es gezielt um auch an witterungslastigen Tagen wandern zu können. Das ist ausschlaggebend, denn der Preis setzt sich aus Faktoren zusammen, die im direkten Zusammenhang mit den Einsatzmöglichkeiten stehen. So zum Beispiel das Material: Kommt der Umhang höchstens mal eine halbe Stunde zum Einsatz um sich vor die nächste Häuserfassade zu retten, dann genügt ein günstiger Polyamide-Kunststoff. Der schützt zwar vor Wasser, ist aber nicht atmungsaktiv. Für den längeren Einsatz, lohnt sich schon ein teurer Wanderponcho. Ambitionierte Hersteller entwickeln sogar eigene Stoffe, die einerseits lotusartig die Regentropfen abperlen lassen, zugleich aber, durch Schweiß entstehende, Luftfeuchtigkeit nach außen dringen lassen. Ein Notfallponcho braucht auch keine Ärmel, diese sind einmal angekommen schnell wieder trocken – der Poncho für den erfahrenen Globetrotter hat dagegen, neben Ärmeln sogar noch zusätzliche Schlitze darunter, damit die Hände wieder unter den Umhang gesteckt werden können. Wasserempfindliche Gegenstände, können so in Sicherheit gebracht werden und unter dem regendichten Material transportiert werden.

Vaude Valdipino Poncho Mango im Test

Der Vaude Valdipino Poncho Mango besteht aus 100 Prozent Polyamid auf der Außenseite und innen aus 100 Prozent Polyurethan. Das Material ist durch bluesign zertifiziert. Diese Zertifizierung ist der weltweit strengste Standard für Umweltschutz, Verbraucherschutz und Arbeitsschutz. So bekommt man mit dem Vaude Valdipino Poncho Mango ein Produkt, welches permanent überprüft wird auf den Materialeinsatz, Energie, Wasser, Abwasser, Abluft, Lärm, Abfälle sowie auch auf den Umgang mit gefährlichen Stoffen. Nur Produkte, welche aus mindestens 90 Prozent aus bluesign zertifizierten Materialien bestehen, werden so gekennzeichnet.

Weitere Besonderheiten

Der Vaude Valdipino Poncho Mango bietet beim Tragen von unten über genügend Luftzufuhr und über genügend Bewegungsfreiheit und garantiert so ein angenehmes Tragegefühl. Natürlich ist er wasserdicht. In der integrierten Fronttasche lässt dieser sich bei Nichtgebrauch komplett verstauen und durch einen Reißverschluss schließen. An den Seiten findet man zwei Eingriffe. Für eine perfekte Passform befinden sich am Ende der Ärmel zwei Handschlaufen, welche den Poncho sicher über dem Lenker halten. So kann der Wind den Poncho nicht gegen den Körper des Trägers drücken oder die Beine dem Regen freigeben. Die integrierten reflektierenden Elemente bieten zudem eine sehr gute Sichtbarkeit für den Träger.


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Eine Antwort zu “Wanderponchos im Test”

  1. April 19, 2014 at 7:23 pm #

    dass „capes“ grundsätzlich keine Kapuze haben, ist völlig verkehrt. Gute capes haben stets ausreichend grosse hoch schliessende Kapuzen, Beste Erfahrungen beim W andern macht man mit den sogenannten klassischen leicht gummierten Regenpellerinen (durch einen schweiz. Anbieter, )rundum geschlossen mit Armdurchgriffen . Diese sind etwas schwerer als das vielfach flatternde Leichtmaterial. Die Regenpellerinen rundum geschlossen Schützen allemal besser als die meisten vor allem auch setl., viel zu kurz geschnittenen Ponchos. Diese klassischen capes gibt es in allen Längen, verschiedenen Farben und Mustern , wie auch fuer Kinder. Selbst Größere Rucksäcke haben reichlich Platz in den luftig weiten und weich fallenden Capes. Zweifellos ein guter sinnvoller Regenschutz auch fuer Dauerregen, der dem alt bekannten Klepper Cape am nächsten kommt. Dies cape ist etwas weniger geeignt fuer Radfahrer eben wegen seiner Wete, umso mehr aber fuer passionierte Wanderer,

Schreib etwas dazu.


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