5 Gute Gründe für den Berg gegenüber

Ruhe finden

Ein Wanderurlaub in den Bergen, die Ruhe in unberührter Natur suchen, an seine Grenzen gehen oder von einem Aussichtspunkt den höheren Berg gegenüber, als nächstes Ziel anpeilen: Das sind Möglichkeiten für einen Aktivurlaub. Eine Superlative des Alpinismus stellt die Ortlergruppe in Südtirol dar. Der Ortler, 3905 Meter hoch, ist der höchste Berg der Ostalpen. Mit Zebru und der Königsspitze bildet er das majestätische Dreigestirn über Sulden. Diese Region steht für eine hundertjährige Bergsteigertradition. Wer als Autofahrer über den Reschenpass nach Südtirol in Richtung Meran fährt, sieht bald die imposanten Berggestalten vor sich. Bereits am Reschensee, aus dem nur noch der Kirchturm des im Wasser versunkenen Dorfes Graun herausragt, können Sie den Blick genießen, der vielversprechend für Bergwanderer und erfahrene Alpinisten ist. Die beeindruckende Bergwelt lässt viele den Alltag für Augenblicke vergessen und zur Ruhe finden.

Den Blick genießen

Durch das Ortlermassiv führt die höchste Passstraße Europas: das Stilfser Joch (2757 Meter über dem Meer) mit seinen 48 „Haarnadelkurven“. Auf dem Sommerskigebiet angekommen, grüßt der mächtige Berg gegenüber: der Ortler. Auf bequeme Art kann hier jeder die faszinierende Kulisse, den grandiosen Blick genießen. Es ist eine „Audienz bei König Ortler“. Viele Bergwanderer mit guter Kondition haben sich bis heute erfahrenen Bergführen anvertraut, um auf den schneebedeckten Gipfel zu steigen. Wer das Gehen mit Steigeisen beherrscht, Kenntnisse zum Wetter und über Gletscherspalten besitzt, wird den Weg dort hoch auch selbst bewältigen. Aber selbst die „Normalroute“ verlangt reife Bergerfahrung! Wer nicht so hoch hinaus will, dem eröffnen sich in dieser Alpenregion Wandertouren zu anderen lohnenswerten Gipfeln, von denen Sie mit Ihrer Familie, mit Kindern oder im Freundeskreis die Natur erleben und den Blick mit Weitsicht genießen können.

Selbst entdecken

Wandern in den Bergen bedeutet auch: den eigenen Rhythmus zu finden, seine Grenzen zu kennen, sich überwinden können, Mut und Ausdauer zu haben. Ob Wanderwege, Klettersteige, Berggipfel oder sich selbst entdecken: Es hat immer etwas mit Akzeptanz, Respekt, Vorsicht und Ehrfurcht zu tun. Eigene Erkundungstouren in den Bergen sollten nicht im Alleingang durchgeführt werden. Die Ausrüstung, das richtige Schuhwerk, die wetterfeste Kleidung, Rucksack, Verpflegung und ausreichende Flüssigkeit wird jeder Bergerfahrene bei sich haben. Unbekanntes und Neues selbst zu entdecken, kann Ansporn und eine motivierende Bereicherung im Urlaub sein.

Gutes Training

Von Sulden aus können Sie 23 Dreitausender ersteigen. Das ist in einem Urlaub nicht realisierbar. Als „normaler“ Bergwanderer wird sich kaum einer sofort zum höchsten Gipfelkreuz aufmachen. Das wäre vermessen, unvorsichtig und unklug. Es braucht Vorbereitungszeit, Akklimatisierung und Training. Viele Tagestouren führen zu schönsten Aussichtsbergen, die für den Anfang gemütlich und problem- und gefahrlos zu bewältigen sind. Sie sind ein gutes Training für höhere Ziele. Die schönste Aussicht auf den Ortler, verbunden mit einem guten Training, bietet die Wanderung über Trafoi (Heimatort der Skilegende Gustav Thöni) zur 2153 Meter hoch gelegenen Furkelhütte. Sie ist auch Endstation des Sesselliftes von Trafoi. Hier ist außerdem ein zentraler Ausgangspunkt für viele schöne Wanderungen am Fallaschkamm zwischen dem Stilfser Joch und Glurnser Köpfl. Da diese Bergkette eisfrei ist, lassen sich die Touren auch mit Kindern durchführen.

Neue Ziele stecken

Hochtouristen (Kletterer, Eisgeher) finden am Ortlermassiv ein Eldorado. Für die „Gelegenheitsalpinisten“ sind die wesentlichen, zentralen Ortlerorte wie Gomagoi, Sulden, Trafoi oder Prad perfekte Ausgangsstationen für Erkundungen als Urlauber vor einer wunderschönen Bergkulisse oder Bergsteiger im weiteren Sinn.


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