Was darf beim Wandern in der Reiseapotheke nicht fehlen …

Die Reiseapotheke – als hätte man beim Wandern nicht schon genug zu tragen. Doch ohne Wenn und Aber – die Reiseapotheke gehört in den Rucksack oder besser noch, zum schnellen und einfachen Zugriff direkt in die Bauchtasche – zumindest ihr überlebenswichtiger Teil. Soll im außereuropäischen Ausland gehikt oder getrekkt werden, so ist beim Packen der Reiseapotheke besondere Sorgfalt geboten.

Auf Nummer sicher gehen

Niemand denkt gerne an den unglücklichen Ausgang der so sorgfältig geplanten Reise, aber unverhofft kommt leider allzu oft. Ein Rutscher, eine Unachtsamkeit, nachgebendes Geröll oder man stößt unterwegs auf Verletzte einer anderen Gruppe – die Reiseapotheke gehört ins Gepäck. Und am besten wird sie dabei so verstaut, dass sie mit einem Griff zur Hand ist. Denn in Notsituationen kann es durchaus erforderlich werden, den Rucksack abzuwerfen. Die Reiseapotheke gehört dazu, um sich selbst und anderen helfen zu können. Immer dabei – egal ob auf der Tagestour oder dem Himalayatrek – sollten lebensrettende Maßnahme getroffen werden können. Mit einer Grundausstattung kann auch der Laie Leben schützen, bis die professionelle Hilfe eintrifft. Die Reiseapotheke in einem wasserdichten und wiederverschließbaren Beutel ist ein Muss – nicht nur für Familien, sondern besonders für Einzelreisende, die unter Umständen auf sich selbst gestellt auf Hilfe warten müssen. Und das kann einige Stunden dauern – vor allem bei schlechtem Wetter in den Bergen.

Einpacken – denn das Leben ist es wert

Zu jeder Tour, ob kurz oder lang, ob hoch hinauf oder im Tal, gehört was im Notfall Leben rettet. Das Mückenspray ist ein „Nice-to-have“ – also es ist ganz praktisch es dabeizuhaben oder auch ganz ärgerlich, wenn es vergessen wird – aber es zählt nicht zu den „Lebensrettern“ in der Reiseapotheke. In diese gehören immer:

  • steril verpacktes Verbandsmaterial
  • Pflaster in verschiedenen Größen
  • Tapeband als Befestigungshilfe
  • Desinfektionsmittel
  • Mullkompressen
  • kleine Schere
  • Salbe zur Behandlung von akuten Schwellungszuständen
  • Traubenzucker

Die Reiseapotheke auf der Tagestour

Auch wenn allabendlich zum Stützpunkt zurückgekehrt wird, gehört auch beim Wandern oder Walken die Reiseapotheke zur Ausrüstung für unterwegs. Das Blasenpflaster, kühlende Gels und Sprays aber auch der Sonnenschutz und ein Gel zur Behandlung von Verbrennungen machen das Leben leichter. Mückensprays, eine Zeckenkarte oder eine Zeckenzange zur Abwehr der parasitären Attacken.

Ins Trekking-Abenteuer – ohne Zwischenfälle

Wird am Abend nicht zum Stützpunkt zurückgekehrt und stehen mehrere Tage durch raues Klima bei oft unsicherer Verpflegung auf dem Programm, so wird die Reiseapotheke etwas umfangreicher ausgestattet: Kohleaktivtabletten, um nach Magenverstimmungen oder gar Lebensmittelvergiftungen möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen, haben sich hier bewährt. Eine Rettungsdecke, die bei geringem Eigengewicht einen größtmöglichen Schutz bietet, wenn nach Verletzungen oder bei Unwettereinbrüchen auf Hilfe gewartet werden muss. Bereits ab Höhen von 3.000 Metern empfiehlt sich die Mitnahme von Wirkstoffen gegen die Höhenkrankheit.

Für alle Fälle – die Reiseapotheke

Gut verpackt und schnell griffbereit sollten die wichtigsten Inhalte der Reiseapotheke mitgeführt werden. In Bauchgurt und Rucksack untergebracht, bewährt sich eine wiederverschließbare und wassergeschützte Verpackung. Sie hilft nicht nur, die Reiseapotheke, sondern das Mitführen der wichtigsten Abhilfen, die eine schöne Tour beeinträchtigen können, gibt auch die notwendige Sicherheit und Ruhe, um unbeschwert und gelöst die Gipfel zu erklimmen.


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